Cinemagram – der einfache und effektive Eyecatcher

Aufmerksamkeit ist das Kriterium, um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein. Eine relativ einfache Methode, Aufmerksamkeit zu bekommen, ist das Cinemagram. Also die Mischung aus Bild und Video.

Das Prinzip ist denkbar einfach: ein Bild, in dem sich ein kleiner Teil bewegt.

Alles, was man zur Herstellung braucht, ist eine Kamera und ein Stativ. Die meisten Möglichkeiten habt man natürlich, wenn man das Cinemagram in Photoshop erstellt (hier gibt es eine kurze Anleitung).

Cinemagram-Apps für iOS und Android

Natürlich gibt es mittlerweile auch dieverse Apps, um ein Cinemagram zu erstellen. Besonders für iOS. Für Apple-User ist dabei sicherlich Flixel einen Blick wert. Video aufnehmen, animierten Bereich markieren, bei Bedarf Filter. Fertig.

Für Android gibt es weniger Lösungen. Eigentlich gibt es nur eine brauchbare App für ein Cinemagram: fotodanz. Die Videos sind entweder drei oder fünf Sekunden lang. Anschließend mit einem kleinen Lasso den Bereich markieren, der animiert sein soll, bei Bedarf ein paar Filter drüber legen, fertig.

Video: Ein Plädoyer für das Quadrat

Die Frage nach dem richtigen Videoformat für Social Media Kanäle führt immer wieder zu Diskussionen über Hoch- und Querformat. Besonders seit immer mehr Inhalte auf Smartphones konsumiert werden.

Mit Meerkat, Periscope und Snapchat haben viele das Ende des Querformats vorhergesagt. Schließlich setzen diese drei Apps voll und ganz auf das Hochformat. Und selbst bei Youtube werden bei hochformatigen Videos mittlerweile schwarze Balken an den Rand gesetzt, damit man das Video vernünftig sehen kann.

Aber von einer Ablösung des Querformats kann man nun wirklich nicht sprechen.

Es ist aber weiterhin für den Konsum auf mobilen Endgeräten nicht das perfekte Format. Man muss das Smartphone immer um 90 Grad drehen, um Einzelheiten im Video sehen zu können.

Keine Lösung in Sicht? Ich denke doch. Instagram hat es vorgemacht. Das Quadrat (dass Instagram sich auch für Querformate geöffnet hat, bleibt hier einmal unberücksichtigt).

Quadratische Videos lösen eine Menge Probleme. Egal, auf welchem Endgerät man konsumiert: man muss es nicht mehr drehen, um es gut sehen zu können. Es lässt sich ohne Probleme auf verschiedenen Plattformen ausspielen, ohne dass man beim Drehen auf mehrere Formate achten muss. Selbst auf Youtube sieht es noch gut aus. Denn die schwarzen Streifen am Rand sind relativ überschaubar.

Dass quadratische Videos funktionieren, zeigt eine Analyse von Newswhip. Rund 90 Prozent der erfolgreichsten Videos auf Facebook waren quadratisch.